Internationale GIST Hub Konferenz in München
17.07.2026
Über zwei Tage tauschten Forschende Ideen aus und trieben die gemeinsame Forschung zu inklusiver Governance und Innovation für Nachhaltigkeitstransitionen voran
17.07.2026
Über zwei Tage tauschten Forschende Ideen aus und trieben die gemeinsame Forschung zu inklusiver Governance und Innovation für Nachhaltigkeitstransitionen voran
Die erste internationale GIST Hub Konferenz, die in München stattfand, brachte Forschende der LMU München und der Pontificia Universidad Católica de Chile (UC) zusammen, um Ideen auszutauschen und die gemeinsame Forschung zu inklusiver Governance und Innovation für Nachhaltigkeitstransitionen voranzutreiben, wobei an frühere Aktivitäten in Santiago angeknüpft wurde. An zwei Tagen befasste sich die Konferenz mit Klimagovernance, Netzwerken für grüne Innovationen, Wassersicherheit, der Governance kritischer Mineralien und der Kohlendioxidentfernung. Darüber hinaus hielten Nachwuchswissenschaftler Vorträge zu indigenen Institutionen und zur Entwicklung von grünem Wasserstoff in Patagonien. Interaktive Sitzungen förderten den institutionsübergreifenden Austausch zwischen den Teilnehmenden und die Entwicklung erster Ideen für gemeinsame Forschungsprojekte. Kulturelle und wissenschaftliche Exkursionen – darunter Besuche im Deutschen Museum und im Werksviertel – ergänzten das akademische Programm. Die Konferenz bekräftigte die Rolle des GIST Hub als wichtige Plattform für die deutsch-chilenische Zusammenarbeit in der Forschung zur Nachhaltigkeitsgovernance.
Tag 1 – Begrüßung, aktuelle Projekte und Einblicke aus der Keynote
Wir begannen den Tag in der Katholischen Akademie in München, wo Prof. Francesca Biagini (Vizepräsidentin für Mathematik, Informatik, Statistik sowie internationales an der LMU) und Prof. Ralf Ludwig (Chief Sustainability Officer an der LMU) die Teilnehmer herzlich begrüßten. Anschließend folgte eine Videobotschaft der chilenischen Botschaft in Deutschland.
Prof. Johannes Rehner (UC) und Prof. Johannes Glückler (LMU) eröffneten die Konferenz offiziell und legten damit den Rahmen für zwei Tage interdisziplinären Dialogs und der Zusammenarbeit.
Sitzung 1: Aktuelle GIST Hub Projekte
Sitzung 2: Perspektiven des GIST Hub
Sitzung 3: GIST Hub Keynotes
Im Rahmen einer „Marketplace“-Sitzung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Ideen auszutauschen, ihre Arbeiten vorzustellen und Möglichkeiten für zukünftige Kooperationen zu erkunden. Auf dem Programm stand außerdem ein Vortrag von Prof. Benjamin Loy und Prof. Wolfgang Bongers über die Ästhetik ökologisch-kultureller spekulativer Fiktionen, gefolgt von der Vorstellung eines Ausschnitts aus dem Dokumentarfilm „Crossed Archaeologies: Ecological Speculations on the Vampirized Camanchaca of Fray Jorge“.
Wir ließen den Tag bei einem entspannten Abendessen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten ausklingen.
Tag 2 – Keynotes, Nachwuchsforschung und Zukunftsperspektiven
Den zweiten Tag begannen wir mit einer weiteren spannenden Runde an Keynotes sowie der Vorstellung von zwei Nachwuchsforschungsprojekten!
Sitzung 1: GIST Hub Keynotes
Sitzung 2: GIST Hub Nachwuchsforschungsprojekte
Sitzung 3: Perspektiven des GIST Hub
In einer weiteren „Marketplace“-Sitzung konnten die Teilnehmenden die Ideen des ersten Tages weiterentwickeln und gemeinsame Themen für zukünftige Projekte identifizieren. Darüber hinaus informierte Dr. Thomas Ammerl von BAYFOR über Möglichkeiten der Forschungsförderung.
Wir beendeten den Tag mit einem Spaziergang entlang der Isar zu einem weiteren typischen Münchner Biergarten, genossen das warme Wetter und setzten unsere Diskussionen in einem eher lockeren Umfeld fort.
Tag 3 und 4 – Erkundung und Reflexion
Die letzten beiden Tage umfassten individuelle Treffen zwischen Kollegen der LMU und der UC sowie zwei optionale Führungen:
Wir ließen die Konferenz mit einem geselligen Beisammensein im Innenhof des Instituts für Geographie der LMU ausklingen und blickten dabei auf tiefgehende Diskussionen, zum Nachdenken anregende Vorträge und wertvolle Kontakte zurück.
Wir sind allen Teilnehmenden zutiefst dankbar für ihre aufschlussreichen Beiträge und ihr aktives Engagement. Ein großes Dankeschön an das Organisationsteam unter der Leitung von Dr. Johanna Höhl, das diese Konferenz zu einem Erfolg gemacht hat!